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Begründung für den Lehrgang Die aktuellsten Statistiken belegen, die jährlichen Krankheitstage in Betrieben gehen drastisch zurück. Kann man daraus schließen, dass die Arbeitnehmer plötzlich gesünder geworden sind? Wohl kaum! Die Antwort ist bei den Experten unumstritten, die Angst um den eigenen Arbeitsplatz rangiert weit vor der persönlichen Gesundheit und deren dauerhaften Erhaltung. Diese Entwicklung legt eindeutig offen, die Menschen müssen wieder lernen die individuelle Gesundheit und damit verbundene Lebensqualität in den Mittelpunkt zu stellen. Doch sind sie dazu alleine in der Lage? Hier sollen Präventionsberater/-innen frühzeitig Hilfestellungen leisten. Die Priorität im Gesundheitssystem muss eindeutig lauten: frühzeitiges Vorbeugung vor Krankheiten (Prävention) und breitangelegte Gesundheitsförderung, statt bisher fast ausschließlich die Heilung von Krankheiten zu verfolgen. Im Dschungel der Medikamente, Heilpräparate und vorbeugende Mittelchen ist gezielte Aufklärung und aktive Hilfestellung durch Experten notwendig, die über ein fundiertes Wissen verfügen, wie Gesundheit frühzeitig geschützt und gezielt gefördert werden kann. Aus diesem Bedarf entwickelte sich das neue Berufsbild Präventionsberater/-in. Ziel des Lehrgangs Die Tätigkeitsschwerpunkte der zukünftigen Absolventen/-innen sind die • primäre Gesundheitsprävention und die • individuelle und zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung. Beide Bereiche sind nicht voneinander getrennt zu sehen, sondern der schon formulierte ganzheitliche Ansatz wird zielgerichtet und übergreifend verfolgt. Weiterführende Betätigungsfelder sind • Aufbau und Organisation des präventiven Arbeitsfeldes • Netzwerkbildung mit Personen und Institutionen des Gesundheitswesens • Planung und Durchführung von Aktivitäten zur Gesundheitsförderung Die Unterrichtsmethodik entspricht den Methoden der Erwachsenenbildung. Ergänzend zum Vortrag des Dozenten sind Diskussionen, Gruppenarbeiten, Fallstudien und Rollenspiele vorgesehen. Teile des Präsenzunterrichtes können kursübergreifend angeboten werden. Der Lehrgang ist inhaltlich und in der organisatorischen Durchführung ein Lizenzlehrgang von SOZIALKONZEPT. (Alle Rechte liegen bei Diplom-Ökonom Thorsten Zabel.) Zielgruppen und Institutionen • Berater/-innen im Gesundheitswesen • Fachkräfte in der Alten- und Krankenpflege • Heilpraktiker/-innen • Masseure/-innen und med. Bademeister/-innen • Fachpersonal in Kur- und Rehabilitationseinrichtungen • Medizinische Fußpfleger/-innen / Podologen/-innen • Pharmazeutisch-technische Assistenten/-innen (PTAs) • Physiotherapeuten/-innen • Psychologen/-innen / Psychotherapeuten/-innen • Sport- und Gymnastiklehrer/-innen • Mitarbeiter/-innen in der Tourismusbranche • Mitarbeiter/-innen bei Rentenversicherungsträgern • Lehrer/-innen aller Schulformen • Erzieher/-innen • Heilerziehungspfleger/-innen • Mitarbeiter/-innen in Gesundheitsämtern Durchführungsmodalitäten
Der Lehrgang ist in zwei Semester unterteilt und dauert einschließlich der Ferien ca. 15 Monate. Er wird als berufsbegleitende Teilzeitfortbildung mit einem Umfang von ca. 420 Theoriestunden durchgeführt, aufgeteilt in Präsenz- und Selbststudienphasen. Der Unterricht erfolgt zweimal wöchentlich, je nach Schulungsort in der Kombination Montag / Donnerstag oder Dienstag/ Donnerstag, in der Zeit von 17.00 bis 21.00 Uhr, außer an Feiertagen. Einzelne Unterrichtsanteile können ganztags bzw. am Wochenende durchgeführt werden. Jeden zweiten Monat findet ein Unterrichtstag zusätzlich an einem Samstag (9.00 Uhr bis 14.30 Uhr) statt. Unterrichtsfreie Zeit: Weihnachtsferien, Kar- und Osterwoche, die ersten vier Wochen der Sommerferien und die erste Woche der Herbstferien. Lehrgangsinhalte (Änderungen vorbehalten) Die Inhalte des Lehrgangs wurden in Anlehnung an den § 20 Abs. 1 und 2 des SGB V und den gemeinsamen und einheitlichen Handlungsfeldern und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen gestaltet. Lehrgangsbegleitendes Unterrichtsmaterial steht zur Verfügung. I. Einführung und Grundlagen II. Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung III. Spezifische Bereiche der Prävention / der „Setting-Ansatz“ IV. Praktische Arbeitsgrundlagen, Marketing, Gesprächsführung und Präsentation, organisatorische Kompetenzen Weiterführende Informationen bezüglich der Weiterbildungsinhalte entnehmen Sie bitte dem Prospektmaterial, welches Sie sich zusammen mit dem Anmeldeformular als PDF Dokument ansehen und ausdrucken können.
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